Schon Wochen vorher begannen die Vorbereitungen: Für den Kongress mussten Referenten eingeladen werden, ein Programm entwickelt und verbreitet werden, die Führungen für die Kabinettsmitglieder und  das Catering für die Sitzung des Kabinetts mussten organisiert werden, dann mussten unsere Teams ihre Projekte für die Präsentation vorbereiten und ihre Workshops planen und organisieren...schließlich galt es einen Dienstplan abzusprechen und das SFN für die beiden Tage vorzubereiten...: Über 200 Menschen aus ganz Nordhessen haben mit Feuereifer unseren Kongress ermöglicht.

All das haben alle SFNler in ihrer Freizeit gemacht, damit die Arbeit unseres SFN nicht nur den Politikern sondern auch vielen Besuchern u.a. auch des Hessentages vorgestellt wird.

 

In den Tagen vorher übten alle Promi -Guides ihre Führungen für Minister und Staatssekretäre und am Donnerstag, unterbrochen von Sturm und Gewitter, machten sich einige tapfere Jungs daran die größte Pampe Hessens anzurühren: Ein großes Becken mit nichtnewtonscher Flüssigkeit, für das uns die Firma Cargill Deutschland in Krefeld eine Tonne Maisstärke zur Verfügung gestellt hat.

Dann war es soweit...morgens um 6.00 Uhr kamen die ersten Helfer, dann durchsuchten Sicherheitsbeamte mit ihren Hunden das Gebäude und um Punkt 8.00 Uhr ging es los...

Zahlreiche Schulklassen aus Homberg, Marburg und Kassel hatten sich angemeldet, besuchten einen der 40 Workshops oder einen der sechs Vorträge.

Die Sternwarte stand zur Verfügung und gewährte fast durchgehend einen Blick auf die Sonne.

Ab 9.30 Uhr fuhren die Staatsgäste in die Parkstraße und wurden von unseren Promi-Guides empfangen und auf die Dachterrasse geführt.

Hier gab es eine kurze Begrüßung durch den Leiter des SFN. Anschließend sprachen der Ministerpräsident, sowie die Minister Kühne-Hörmann und Hahn und abschließend der Präsident der Universität.

Danach wurden  die Politiker in acht Gruppen von unseren Guides durch das SFN und den Kongress geführt. Eine weitere Promi-Gruppe führte die Schulleiter der mit uns besonders kooperierenden Schulen, zusammen mit den Vertretern des Sponsors SMA und der Universität, durch das SFN.

Ab 11.00 Uhr wurde dann in unserem Vortragsraum eine Kabinettssitzung abgehalten.

Ab Mittag kämpften dann 8 Teams in einem Energy Battle um das am besten isolierte Modellhaus, sprangen unzählige Kids in das Becken mit Maisstärke, bastelte ein Zauberer Luftballontiere mit den Jüngsten und nach dem letzten Workshop um 17.30 Uhr wurde dann zum Abschluß des Tages gegrillt.

Am Samstag gab es noch viele Höhepunkte: Jörgs Mitmachexperimente, die Entsorgung der nichtnewtonschen Flüssigkeit (hier war das Team noch tapferer als beim Anrühren), zwei Aufführungen des Chemietheaters und zum Abschluss eine kleine Zaubervorstellung.

Und während des Abschlussvortrages von KP  räumten zahlreiche fleissige Helfer/innen das SFN auf...so als wäre nie ein Kongress mit 750 Teilnehmern gewesen.

hier sind einige Presseberichte:

http://www.volker-bouffier.de/inhalte/2/aktuelles/38694/kabinettssitzung-in-kassel-volker-
bouffier-wir-handeln-sicherheit-und-zukunft-in-der-hessischen-forschungspolitik-/index.html


http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/
nCategory/topnews/nId/29700/nItem/hessisches-kabinett-tagt-auf-hessentag-in-kassel.html


https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/kabinettsitzung-auf-dem-hessentag-im
-schuelerforschungszentrum-kassel


http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kabinett-auf-dem-hessentag-hessen-wird-heute
-aus-kassel-regiert-12239220.html


http://www.hr-online.de/website/specials/extended/index.jsp?rubrik=80841&key=standard_document
_48798609

Hier die ausführliche Berichterstattung der HNA:

http://physikclub.de/informationen-uber-den-physikclub/zeitungsberichte/berichte-ab-2011/artikel-ab-2013/schuelerkongress-2013/view

Und hier das offizielle Video der Landesregierung:

https://www.hessen.de/video/auswaertige-kabinettsitzung-beim-schuelerforschungszentrum-nordhessen

 

Hier eine der Fernsehberichte (weitere berichte in der Hessenschau und im Offenen Kanal):

http://m.rtl-hessen.de/public/media/video/2013_06_22_maz_news_freitag_02-LQ%20(1).mp4

Vorbereitung Newton Becken 1

Vorbereitung Newton Becken 2

Vorbereitung Newton Becken 3

Newton Becken

Warten auf die Promis

 

Sicherheit

Warten auf die Promis 2

Warten auf die Promis 3 

 

Erster Kontakt

Empfang 1

Kabinett: Sitzungsraum

Platz des MP

Andrang im Arbeitsraum

 

MP am Projekt Krebstiere

An der Fräse

Projekt Hexapod: Im Gespräch

Physiksammlung

In der Sternwarte

Roboterhand

 

Energy Battle 1

Energy Battle 2

Energy Battle 3

Energy Battle 4

Energy Battle 5: Siegerteam

Workshop Chemie

Elektronik Team 

Team Energietastatur

 

Team Ferrofluide 1

Ferrofluide 2

Treppen Roboter

Projekt Holographie

Seminarraum

Einsteinlabor 

Interview

Feuer und Flamme

Experimente für alle

 Sonnenforschung

Zauberer 1

Zauberer 2

Chemietheater

Chemietheater 2

Entsorgung 

Grillfest

Grillfest 2

 

Preisträger des Jugend forscht Finales 2013 zu Gast in Brüssel
 
Begabte Nachwuchswissenschaftler präsentieren ihre innovativen Projekte in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union
 
Bereits zum sechsten Mal präsentieren Preisträgerinnen und Preisträger von Jugend forscht ihre herausragenden Wettbewerbsarbeiten in Brüssel. Auf Einladung von Jörg-Uwe Hahn, Hessischer Minister der Justiz, für Integration und Europa, sind elf begabte Nachwuchswissenschaftler in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union (EU) zu Gast. Dort stellen sie im Rahmen einer exklusiven Ausstellung die Projekte vor, mit denen sie Anfang Juni dieses Jahres in Leverkusen am 48. Bundeswettbewerb von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teilgenommen haben. Zu der Veranstaltung werden neben Mitarbeitern der EU-Kommission und Abgeordneten des Europaparlaments auch zahlreiche Vertreter der Wirtschaft erwartet.
 
„Der Wettbewerb Jugend forscht begeistert seit fast einem halben Jahrhundert von Jahr zur Jahr mehr junge Menschen und motiviert sie dazu, ihrer Neugierde nachzugehen und ihren Wissensdurst zu stillen“, sagt Prof. Dr. Alexander Lorz, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium. „Wir Hessen sind stolz darauf, dass wir es sind, die unseren Nachwuchsforschern in Brüssel eine Bühne bieten und es ihnen ermöglichen, Europa von ihren Ideen zu begeistern.“
 
Vom SFN ist das Team "Entwicklung einer anpassungsfähigen Roboterhand" eingeladen worden. Dario Fiege, und Julien Uta haben nicht nur den Landessieg in Hessen und den Preis der Kultusministerin gewonnen, sondern auch auf Bundesebene den zweiten Platz im Fachgebiet Technik belegt.

Neben der  Abendveranstaltung wird den Nachwuchswissenschaftlern bei ihrem dreitägigen Besuch in Brüssel ein attraktives Programm geboten. In Gesprächen mit Experten in der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission erhalten sie einen Einblick in die Breite der Aktivitäten im Umfeld der europäischen Forschungspolitik. Bei einer spannenden Stadtführung konnten sie bereits Geschichte und Sehenswürdigkeiten Brüssels kennenlernen.
 
„Das große Interesse von Vertretern europäischer Institutionen ist eine besondere Wertschätzung der herausragenden Leistungen unserer Jungforscherinnen und Jungforscher“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Durch den Empfang in Brüssel lässt sich die beispielhafte Rolle der Talentschmiede Jugend forscht auf exzellente Weise auch auf europäischer Ebene vermitteln.“

Das SFN gewinnt den von CTS Gruppen- und Studienreisen gestifteten Jugend forscht Schulpreis 2013

 

Als Würdigung ihres herausragenden Engagements ist das SFN zum vierten Mal mit dem Jugend forscht Schulpreis 2013 ausgezeichnet worden.

Die 80 Gewinnerschulen des Jugend forscht Schulpreises 2013 wurden am 15.06.2013 in Frankfurt am Main ausgezeichnet. Bei der offiziellen Preisverleihung im Welcome Hotel in Frankfurt erhielten die Vertreter der erfolgreichen Schulen das Preisgeld in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Mit dem Preis würdigt die Stiftung Jugend forscht e. V. das besondere Engagement von Schulen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb. Gestiftet wurde der Schulpreis von der CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH aus Lemgo, einem europaweiten Anbieter von Klassenfahrten und Studienreisen.

 

Der Jugend forscht Schulpreis wurde im Frühjahr 2013 bei allen Regionalwettbewerben der 48. Wettbewerbsrunde je einmal verliehen. Die Ehrung erhielten Schulen, die in diesem Jahr hervorragende Leistungen unter Beweis stellen konnten. Wettbewerbsleiter und Jury bewerteten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt wurden zudem auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt. Ein langjähriges Engagement war ebenso preiswürdig wie ein besonders erfolgreicher Neueinstieg einer Schule in den Wettbewerb.

 

„Mit dem Preisgeld können die prämierten Schulen dringend benötigte Materialien  anschaffen. Angesichts knapper Etats stellt dies eine große Hilfe dar“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Der Schulpreis soll auch künftig als Anreiz für Schulen wirken, innovative pädagogische Konzepte für die individuelle Förderung interessierter und begabter Schülerinnen und Schüler in den MINT-Fächern zu entwickeln und umzusetzen.“

 

Rund um die Preisverleihung wurde den rund 160 Gästen am 15. und 16. Juni 2013 ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Die Vertreter der Gewinnerschulen besuchten das Firmenmuseum des weltweit ältesten Pharma- und Chemieunternehmens Merck KGaA in Darmstadt, den Deutschen Wetterdienst in Offenbach sowie das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main.

 

„Ziel unseres Engagements ist es, die Schulen in ihrer Nachwuchsförderung im Bereich der MINT-Fächer wirksam zu unterstützen“, sagt Klaus Eikmeier, Geschäftsführender Gesellschafter von CTS Gruppen- und Studienreisen. „Auch in der kommenden Wettbewerbsrunde werden wir den Jugend forscht Schulpreis im fünften Jahr in Folge stiften."

 

Das Schülerforschungszentrum Nordhessen der Universität Kassel veranstaltete in Verbindung mit der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung zusammen mit der Technischen Hochschule Mittelhessen ein Förderprojekt für Haupt-, Real- und Gesamtschüler der Klassen 8 und 9 mit dem Ziel eine stärkere Orientierung für MINT Berufe  zu erreichen.
Am Mo, 17.6.. fand um 16.00 Uhr   im SFN die Abschlusspräsentation für den Bereich Nordhessen statt.

Etwa 35 Schülerinnen  und Schüler waren mit ihren Eltern gekommen, die sich über die Projektschwerpunkte informiert haben: Arbeiten an einer CNC - Fräse, Aufbau elektronischer Schaltungen, Messungen mit Solarzellen, Schwimmen und Fliegen.

Ein Rundgang durch das SFN sowie ein besuch der Sternwarte auf dem SFN rundeten das Programm ab.

Das Treffen auf Malta stand ganz im Zeichen des Netzwerkgedankens und der Evaluation. Es wurde angeregt diskutiert, in welchen Länder bisher wieviele neue Initiativen und Partner gefunden wurden. Um das bisher errreichte noch weiter zu verbessern, wurde der Termin für die Teilnahme am STENCIL-Wettbewerb verlängert. Ursprünglich war die Deadline für Anfang Juni gesetzt, wegen des vorhandenen Zuspruchs wurde die Deadline auf den 30. Juni verlängert. An diesem Wettbewerb nehmen neue automatisch Initiativen teil und werden anhand eines Kriterienkatalogs (siehe STENCIL-Homepage) von den jeweiligen STENCIL-Partnern in den Mitgliedsländern bewertet. Dem folgt eine Endausscheidung auf europäischer Ebene. n zwei Kategorien können die jeweils besten Initiativen jeweils einen Preis von €1000,- gewinnen. Die Auszahlung kann entweder in Form von Sachpreisen (zB Unterrichtsmaterial) oder in Form einer Einladung inkl. Reisekostenübbernahme zum nächsten STENCIL-Treffen in Bologna (18.-20. November) erfolgen. Insgesamt sind hier also Prreise im Wert von €4000,- zu gewinnen.
Weiterhin wurden Aspekte der Evaluation des STENCIL-Projektes besprochen. Dies findet in Form von verschiedenen Fragebögen statt, die sich interessierte Besucer der Homepage dort herunterladen können. Alternativ sollen die Partner in den Mitgliedsländern verstärkt auf Lehrer zugehen und diese Fragebögen von diesen ausfüllen lasssen. Unter dem Aspekt mehr ausgefüllte Fragebögen zu bekommen, wurde beschlossen, diese offensiver über ein Popup auf der Homepage zu bewerben. Ebenso wurden Freiwillige unter den Partner in den Mitgliedsländern gesucht, die Expertentexte zu verschiedenen Themen der MINT-Förderung analysieen und kommentieren sollen. Dies alles wird Teil des dritten jährlichen STENCIL-Reports an die EU-Kommission gegen Ende des Jahres sein.
Neben weiteren internen eher verwaltungstechnischen Diskussionen, standen natürlich die Studienbesuche und der Lehrerworkshop wieder im Mittelpunkt. Bei den Studienbesuchen wurden die STENCIL-Partner diesmal von maltesischen Lehrerinnen und Lehrern begleitet. Es fanden Studienbesuche bei einer am Meer gelegenen Salzplantage statt, auf der noch auf traditionelle Weise Meersalz gewonnen wird. Hier durften die Teilnehmer auch selber Hand bei der Salzgwinnung anlegen. Nach diesem teilweise recht anstrengendem  Besuch, ging es weiter zur "Limestone Heritage". In einem ehemaligen Steinbruch gelegen, konnte man hier in einem Museum mit großem Freigelände die Geschichte des Kalksteinabbaus auf Malta mit seinem charakteristischen honigfarbenen weichen Kalkstein kennenlernen. Neben den handwerklichen Techniken und deren Wandel im Laufe der Zeit, besonders beeinflusst von der Mechanisierung im 20. Jahrhundert, konnte man aucch traditionelle maltesische Gebäude und Bauweisen (komplett aus Stein!) und ein prähistoriscchen Felsengrab besichtigen. Auch dieser Teil war von einem praktischen Teil begleitet, bei dem die Teilnehmer sich als Steinmetze betätigen konnten. Beim dritten Studienbesuch begleiteten die STENCIL-Partner eine Schulklasse zur Nachbarinsel Comino und beobachteten diese bei ihren wissenschaftlichen Feldstudien. So wurden zB die akustischen und optischen Eindrücke auf Malta und Comino bzw. während der Überfahrt festgehalten, die Temperatur und der Salzgehalt des Meerwassers laufend bestimmt, Untersuchungen bezüglich der Biodiversität angestellt und verschiedene Pfanzenarten auf der Insel bestimmt. Ebenso untersuchten die Schüler die geologischen Besonderheiten der Insel Comino im Vergleich zur Hauptinsel und besichtigten eine Anlage zur Wasserspeicherung und eine alte Pumpstation.
Am letzten Tag fand dann ein Workshop zusammen mit maltesischen Lehrern statt, in der diesen STENCIL und der Gedanke hinter STENCIL nähergebracht wurde. Es wurde hier auch Werbung für den Wettbewerb gemacht und zum Schluss fand eine Diskussion zum Wissentransfer statt. Hier erläuterte unter anderem Jörg Steiper die Umsetzung und Anpassung des Lego WeDo-Systems an unterschiedliche Altersgruppen und Lernsituationen.