Es gibt einen tollen interaktiven virtuellen Rundgang:

SFN - virtueller Rundgang

Und wenn ihr dann Lust habt, dann kommt vorbei, meldet euch an und macht ein Projekt!

Bei uns seid ihr safe:

- Maskenpflicht seit Mai 2020

- Berührungsfreie Türöffner, Wasserhähne seit Mai 2020

- Luftreiniger in allen Räumen seit September 2020

- Lüftungskonzept seit Oktober 2020

- Tägliche Testpflicht (Lutschtests) seit April 2021

Und Spaß am Forschen seit Februar 2002

Am letzten Schultag vor den Herbstferien hat der MINT-Van des Schülerforschungszentrums Nordhessen (SFN) die König-Heinrich-Schule in Fritzlar besucht. Drei Klassen konnten für jeweils eine Schulstunde am MINT-Van Experimente zur Physik, Chemie und Biologie durchführen. Knatterboote, Filmdosenraketen und die Simulation eines Gravitationstrichters sorgten für viel Spaß bei den Schüler:innen und den begleitenden Lehrkräften. Motiviert konnten dann alle Beteiligten in die Herbstferien gehen. Weitere Einsätze des MINT-Vans in Fritzlar wurden bereits mit den Verantwortlichen vor Ort für Termine nach den Herbstferien besprochen. Nach Schulen und Plätzen in Kassel erobert der MINT-Van damit auch Schulen in ganz Nordhessen. Das Team des SFN-MINT-Van-Team freut sich schon auf die nächsten Einsätze in Fritzlar und Wolfhagen und darüber hinaus!

 

2021 blickt das Schülerforschungszentrum auf mittlerweile zwölf erfolgreiche Kongressjahre zurück! Über die Zeit hat sich der Schülerkongress immer wieder gewandelt, den Erfordernissen der Zeit und den Bedürfnissen der Schüler:innen angepasst.
2010 fand der erste Schülerkongress des damals noch PhysikClubs statt. Es gab an externen Standorten im Kongresszentrum und im Südflügel des Kulturbahnhofs Kassel eine Ausstellung des CERN, von Schülerprojekten und MINT-Projekten der Region, zudem eine Handvoll Vorträge und Workshops. Über drei Tage besuchten damals ca. 1200 Personen diese Veranstaltung.
2012 konnte der Kongress erstmals im eigenen Gebäude in der Parkstraße durchgeführt werden, seit 2015 wurde der Schülerkongress aus Platzgründen in Zusammenarbeit mit der Albert-Schweitzer-Schule durchgeführt.
In diesem Jahr fand der Kongress unter dem Motto „Menschen, Umwelt, Technik“ täglich vom 13.-17- September über fünf Tage ganztägig von 8:30 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends statt. Vormittags fanden Vorträge statt, nachmittags Workshops und abends gab es Podiumsdiskussionen („KI in der Schule“ und „SMART-City Kassel“), Abendvorträge, eine Sternwartenführung und erstmalig wurde der SFN-Award im Rahmen des Schülerkongresses verliehen. Insgesamt erwarteten die Besucher fast 120 Veranstaltungen!

Dabei wurde das pandemiebedingte Konzept des letzten Jahres wieder weiterentwickelt. Alle Vorträge, Podiumsdiskussionen, der SFN-Award und einige Workshops wurden online übertragen. Somit konnten erstmalig ganze Schulklassen nicht nur aus Kassel sondern aus ganz Hessen und darüber hinaus den Kongress virtuell besuchen. Es gab zusätzlich die Möglichkeit einige Vorträge und Workshops im SFN live zu besuchen bzw. auch die Online-Vorträge im SFN an im Haus verteilten Rechnern zu sehen. Möglich war das durch das SFN-eigene Hygienekonzept, dem flächendeckenden Einsatz von Luftreinigern und intensiver Testung aller Besucher:innen durch ein eigens dafür eingerichtetes Testzentrum, welches durch ein eigenes Testteam (Leitung: Aljosha Czerwinski) betreut wurde. Auch in anderen Bereichen waren die Mitarbeiter:innen des SFN unermüdlich tätig: Die Live-Vorträge wurden von eigenen Kamerateams (Leitung: Malte Lemster) aufgezeichnet und ebenfalls online übertragen. Alle Onlineveranstaltungen wurden professionell von dem SFN-Regie- und Moderationsteam (Leitung: Philipp Jäger) betreut.

Somit konnten insgesamt ca. 2000 angemeldete und viele spontane Teilnahmen für die vielfältigen Angebote des 12. MINT-Schülerkongresses verzeichnet werden. Einzelne Veranstaltungen hatten dabei sogar dreistellige Besucherzahlen. Die Angebote reichten dabei von der Grundschule bis zur Universität, von Schülerbeiträgen bis hin zu Beiträgen von Unternehmen – neben anderen Firmen der Region beteiligten sich auch Sponsoren des SFN mit eigenen Beiträgen am Schülerkongress (Wintershall Dea Kassel, HÜBNER Kassel, Sartorius Göttingen).

Highlights waren aber definitiv auch und besonders die Vorstellung der Schülerprojekte! Neben SFN-eigenen Projekten (Annika Peter mit ihrem Projekt „CO2-Fresser“, Knud Aust mit „Gravity-Car“ und Tom Bernhardt mit „Roboter mit Sensoren“) und Schülervorträgen (unter anderem Jason von Juterczenka zur Chaostheorie und Simon Richter zu Polarlichtern) gab es auch Beiträge von SFN-Alumni, von Schüler:innen regionaler Schulen (ASS Kassel, LG Kassel, FG Kassel, Herderschule Kassel, MSO Bad Hersfeld und Reichenberg-Schule Reichelsheim) und aus dem Schülerforschungszentrum Hamburg. Es stellten sich sogar Schülerprojekte aus Russland, der Slowakei, Italien und Spanien vor. Hier sind wir gespannt, ob sich daraus internationale Forschungskooperationen ergeben!

Der Kongress brach aber nicht nur dank der virtuellen Formate aus dem Rahmen des eigenen Gebäudes aus, sondern besuchte in Form des SFN-MINT-Vans auch die Grundschule Waldau als ersten externen Standort. Dieser Einsatz war so erfolgreich, dass dies bestimmt auf dem nächsten Schülerkongress wiederholt wird. Es bleibt spannend, welches Programm uns auf dem 13. MINT-Schülerkongress 2022 vor Ort im SFN, online, mit dem MINT-Van und vielleicht in einer ganzen Reihe externer Standorte erwartet!

Weitere Informationen zum 12. MINT-Schülerkongress findet man auf der Homepage (http://mint-schuelerkongress.de); dort werden auch rechtzeitig Informationen zum 13. MINT-Schülerkongress 2022 veröffentlicht. Allgemeine Informationen zum SFN findet man unter https://sfn-kassel.de

   

Zur Projektwoche mal ins Schülerforschungszentrum? Warum eigentlich nicht! Eine Klasse des Jahrgangs 7 der Engelsburg war während ihrer Projektwoche vom 4.10. bis zum 8.10. im Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) und hat an eigenen Forschungsprojekten gearbeitet. Nach individueller Beratung zu möglichen Forschungsfragen und Projektthemen, stürzten sich die Jungforscher:innen in ihre Projekte. Mehrere Teams beschäftigten sich mit Themen zur Solarenergie oder mit Spieleprogrammierung am PC oder als App für das Smartphone. Es wurde eine „unendliche“ Kugelbahn gebaut, eine Müllverbrennungsanlage für zuhause geplant, eifrig mikroskopiert und die Geheimnisse der Seifenherstellung untersucht. Begleitet wurden sie dabei neben ihrem Lehrer J. Glebe auch täglich von Betreuern des Schülerforschungszentrums (A. Czwerwinski, C. Schmeling, R. Janusch, J. Kalveram). Am Freitag präsentierten die Forscherteams sich gegenseitig den Stand ihrer Projekte. Schnell war dabei die Zeit vergessen und die Jungforscher:innen kamen bei jeder Projektvorstellung schnell und in intensive Diskussionen zur individuellen Vorgehensweise, gelösten und noch nicht gelösten Problemen und der möglichen Weiterarbeit am Projekt. Alle Schüler:innen wurden eingeladen, an ihren Projekten im Schülerforschungszentrum Nordhessen weiterzuarbeiten!

Wir beglückwünschen unsere Gewinner des BundesUmweltWettbewerbs 2020/2021 zur erfolgreichen Teilnahme. Beide Teams können sich zu den wenigen ausgezeichneten Teams zählen! Annika Isabelle Peter konnte mit ihrem Projekt „CO2-Fresser: Reduzierung der Kohlenstoffdioxidemissionen von Heizungsanlagen durch Assimilation in Algen“ einen Förderpreis des BMBF erhalten und darüber hinaus wurde sie ermutigt, weiter an ihrem guten Projekt zu arbeiten. Einen „Förderpreis“ erhalten nur Wettbewerbsarbeiten, die als gut bis sehr gut bewertet werden und das Potenzial haben, durch Fortführung der Projektarbeit Ergebnisse für eine der höchsten Preiskategorien zu erzielen. Die BUW-Jury signalisiert damit, dass diese Projektarbeit unbedingt fortgeführt und in überarbeiteter Form wieder eingereicht werden sollte!

Das Preisgeld in Höhe von 200 Euro wird zur Verfügung gestellt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Betreut wurde Annika von Melanie Stein, Aljoscha Czerwinski und Malte Lemster.

 

 

Das sich die Weiterarbeit lohnt, zeigt das Projekt von Ebba Klüver und Luna Stockmann. Die Jungforscherinnen konnten mit ihrem Projekt „Bekämpfung von Ölkatastrophen durch öladsorbierende Oberflächen“ den hochdotierten Preis „Taten für die Natur“ gewinnen.

Der Preis „Taten für die Natur“, der mit einer Höhe von 750 Euro dotiert ist, wird zur Verfügung gestellt von Nationale Naturlandschaften e. V., dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, in Kooperation mit der Town & Country Stiftung.

Ebba und Luna wurden betreut von Dr. Benjamin Boesler und Malte Lemster.

 

Laudatio: „Ebba Klüver und Luna Stockmann widmen sich in ihrem bereits im Vorjahr und mit einem BUW-Förderpreis ausgezeichneten Projekt weiterhin enthusiastisch der Bekämpfung von Ölkatastrophen. Einen in ihrer früheren Arbeit eingesetzten Schlauch als freischwimmenden Adsorptionskörper haben die beiden Schülerinnen nun durch spezielle öladsorbierende, schwimmfähige Kunststoffkörper ersetzt. In ihrer gut strukturierten Projektarbeit wird deutlich, dass sich das Forscherinnenteam weiterhin sehr vertieft in die wichtige Thematik eingearbeitet hat. Ihre authentisch wirkende Arbeit befindet sich dabei fachwissenschaftlich auf sehr hohem Niveau. Ihre umfangreichen, pragmatischen und fundierten Laborexperimente haben die beiden Jungforscherinnen sorgfältig und mit

dem erforderlichen Wissen und Sachverstand geplant, durchgeführt und bewertet. Die jeweils in mehreren Messreihen ermittelten Daten zeigen sich reproduzierbar, alle Ergebnisse wurden nachvollziehbar erläutert, ansprechend dargestellt und erscheinen auch plausibel, was durchaus erwähnenswert ist. Insgesamt führen ihre systematischen Untersuchungen zu einer Adsorptionsleistung, die durchaus praxistauglich und daher

umsetzbar erscheint. Ihre Forschungsarbeit ist von Inhalt und Aufbau sehr gelungen und das Projekt wird daher verdienterweise mit einem Sonderpreis gewürdigt.“

 

 

Der BUW ist neben vieler anderer Wettbewerben eine Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, die forschend im Schülerforschungszentrum Nordhessen tätig sind, ihre Projekte national und international vorzustellen und Kontakte zu knüpfen.