Die Jugendlichen David, Jannis und Eva haben zusammen mit ihrem Berater Max Lindemann alle Voraussetzungen für ein internationales Projekt zur Detektion von Myonen aufgebaut.

Es gibt eine eigene Homepage:

https://muon-sfn.org

Homepage Myonenprojekt

Hier kann man alle Informationen abrufen.

Die Finanzierung erfolgt nach Beantragung von SFN-Deutschland gGmbH.

In der Vortragsreihe über Elementarteilchenphysik sind auch Vorträge über Myonen:

Im PDF hier:

steht alles, was man beachten muss, wenn man teilnehmen will.

Liebe physikbegeisterte Schülerin, lieber physikbegeisterter Schüler,

der nächste Vortragsabend unserer Vortragsreihe „Was macht eigentlich ...?“ findet am Mittwoch, den 19.01.2022 um 18:00 Uhr statt.

19.01.2022 ab 18:00 Uhr

Online-Vortrag in der Reihe „Was macht eigentlich ...?“

Einmal um die ganze Welt

Jessica Fintzen, Professorin an der Duke University in North Carolina

Die Einladung und den Abstract mit weiteren Informationen zum Vortrag und den Datenschutzhinweisen findest du im Anhang.

Mit besten Grüßen vom Team der PhysikOlympiade in Deutschland

Holger Maus

PhysikOlympiade (IPhO)
IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Olshausenstraße 62
24118 Kiel

ANHANG

Bild:  Jessica Fintzen

Ein interessantes Jahr liegt hinter uns! Wie "interessant" hatte ich bereits in meiner Weihnachtsmail aufgezeigt. In dieser Mail soll es aber nicht um die Vergangenheit gehen, sondern um den Blick in die Zukunft!

Ich bin mir sicher, dass wir im kommenden Jahr die meisten Probleme mit Covid hinter uns lassen werden. Meine Prognosen zeigen, dass die Wellen schwächer und schwächer werden, die Opferzahlen im Laufe das nächsten Jahres gegen Null gehen werden und Covid in spätestens zwei Jahren endemisch sein wird. Vielleicht ist Omikron schon ein großer Schritt in diese Richtung, auch wenn diese Variante erstmal noch Probleme verursachen wird.

Wir werden in jedem Fall für Euch da sein und Euch Angebote im SFN und darüber hinaus machen. Eventuell können wir auch schon im nächsten Jahr unsere internationalen Kooperationen (Italien, Spanien, Frankreich, Russland, Portugal etc.) wieder aufnehmen bzw. intensivieren. Meldet Euch, wenn Ihr daran Interesse habt! Ansonsten bekommt Ihr dazu noch weitere Infos!
Unser MINT-Van kommt auch immer mehr in Fahrt! Trotz der weiterhin unsicheren Lage, bekommen wir mehr und mehr Anfragen für Einsätze in Schulen in ganz Nordhessen - zuletzt in der letzten Schulwoche an der Ahnatalschule in Vellmar. Wenn Ihr den MINT-Van auch an Eurer Schule haben möchtet, macht bei Euren Lehrer:innen und Mitschüler:innen Werbung!

Gut besucht werden auch die Workshops, die wir anbieten. Am Samstag vor den Ferien war eine Gruppe der König-Heinrich-Schule in Fritzlar zu Besuch und hat an einem Workshop zum Elektronenmikroskop teilgenommen. Nächste Woche wird es einen Workshop zur Robotik für eine externe Gruppe geben. Für Euch bietet Moritz einen Workshop zu Javascript an und Joschi führt einen Workshop zum wissenschaftlichen Arbeiten durch. Speziell der letztgenannte Workshop ist für alle Wettbewerbsinteressierten wichtig! Meldet Euch unbedingt an, Infos auf der Homepage und meiner letzten Mail!

Im Bereich der Wettbewerbe haben sich auch einige von Euch bei Jugend forscht bzw. Schüler Experimentieren angemeldet. Ihr habt meinen tiefsten Respekt, sich in diesen Zeiten nebenbei noch auf einen Wettbewerb vorzubereiten. Einige nehmen zusätzlich noch an den Wernadski-Lesungen teil, quasi das russische Gegenstück zu Jugend forscht. Viele aus dem KidsClub haben sich für die Internationale JuniorScience Olympiade angemeldet und haben hier auch schon fleißig experimentiert und geforscht. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse! Das wird bestimmt toll! Einige stecken auch noch in den Vorbereitungen zum Robocup. Auch hier drücken wir die Daumen! Wer Interesse an der Robotik hat, kann ja nach den Ferien mal in unserem RoboClub am Mittwoch vorbeischauen, Luca freut sich  über alle die kommen! Wir haben auch eine Vielzahl an Robotermodellen und Wettbewerben, unter denen Ihr auswählen könnt!

Ihr seht also, das Neue Jahr wird viel Neues und Positives für Euch bringen!

Lasst uns also alle zusammenhalten und die Regelungen zu unserer aller Sicherheit befolgen, damit wir möglichst schnell durch das Ende dieser Krise kommen!

Und lasst uns vor allem zusammen VIEL SPASS in 2022 haben!

Ich freue mich schon darauf!

Einen Guten Rutsch!

Ciao,
Jörg
PS: Aktuell ist das JWST weiterhin erfolgreich auf seinem Weg zum L2, die Hälfte des Weges ist geschafft und die "Entfaltungen" des Teleskops sind im vollem Gange! Im Moment ist das Teleskop dabei, seinen Sonnenschutz zu entfalten. Dieser hat immerhin die Größe eines Tennisplatzes und für einen Temperaturunterschied von mehreren hundert Grad Celsius zwischen der heißen und kalten Seite des Teleskops sorgen! Auch das bleibt spannend und ist total abgefahren!

Am 18.12. fand im Rahmen eines halbtägigen Workshops das zweite MINT-Van-Seminar des Schülerforschungszentrums Nordhessen statt. Im Rahmen dieses MINT-Van-Seminars haben Mitarbeiter:innen des Schülerforschungszentrums an den Inhalten für den MINT-Van aus dem ersten MINT-Van-Seminar im November weitergearbeitet, Workshops fertiggestellt und neue Ideen für weitere Module entwickelt. Intensiv wurde besonders an Inhalten der Robotik gearbeitet. Es wurde aber auch an einem Modul zur Nanotechnologie gearbeitet. Das nächste MINT-Van-Seminar findet Ende Januar im SFN statt und man darf schon gespannt sei, welche Module dann entwickelt werden. Die aktuellen Angebote des MINT-Vans findet man unter https://mint-van.de Dort kann man auch kostenlos Einsätze des MINT-Vans anfordern!

Liebe Jungforscher:innen, 

ich möchte meinen Weihnachtsgruß an Euch gerne kurz halten! Wahrscheinlich wird mir das nicht gelingen!

Normalerweise werden solche Mails ja genutzt, den Blick zurückzuwerfen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. In diesem Jahr möchte man genau das eigentlich gar nicht machen! Angefangen vom Sturm auf das Capitol in Washington, über die Coronawelle im letzten Winter, die Überschwemmungen in Westdeutschland und Belgien, den Bränden in Kalifornien und Griechenland, "Ever Given" und unterbrochene Lieferketten, Brexit, die Taliban in Afghanistan, Instrumentalisierung von Flüchtlingen und Truppenaufmärschen in Osteuropa, als "Spaziergänge" getarnte Fackelzüge vor den Häusern deutscher Politiker, bis hin zur Delta-Welle im Herbst und Omikron-Welle in diesem Winter scheint das Jahr nur voll gewesen zu sein, von Negativmeldungen. Ein Jahr zum Vergessen!

Es gab aber auch Lichtblicke und besondere Momente: Schule und soziales Miteinander war wieder möglich, die Solidarität mit den Opfern der Überschwemmungen groß, Impfstoffe wurden in Rekordzeit entwickelt und verteilt, mittlerweile gibt es sogar wirksame Medikamente gegen Covid. Das SFN hat erfolgreich einen überregionalen Schülerkongress ausgerichtet. Viele von Euch haben uns Ihr Vertrauen geschenkt und arbeiten wieder an Projekten im SFN oder haben an einer unserer zahlreichen Aktionen teilgenommen. Das ist umso wichtiger, als aus meiner Sicht (fast) alles Positive im letzten Jahr irgendwie mit Wissenschaft verknüpft war, während (fast) alle Negativmeldungen dadurch geprägt waren, dass die Aussagen und Warnungen von Wissenschaftler:innen ignoriert wurden.

Ich möchte diese Mail deswegen mit einer Geschichte beenden, die ich für bemerkenswert halte: In 2020 machte sich eine Familie aus der Provinz Yunnan in China auf den Weg nach Norden. Die Familie legte dabei zu Fuß eine Strecke von mehreren hundert Kilometern zurück und erreichte dabei fast die Metropole Kunming (8 Millionen Einwohner). Das besondere dabei? Es handelte sich um eine 16köpfige Elefantenfamilie, die sich quer durch teilweise dichtbesiedeltes Gebiet bewegte! Zehntausende Menschen waren bemüht, die Tiere auf sichere Pfade zu leiten, damit weder Mensch noch Tier zu Schaden kommen. Millionen von Euro wurden dafür ausgegeben. Irgendwann drehten die Tiere genauso unvermittelt um, wie ihre Reise begonnen hatte. Nach 18 Monaten erreichten die Dickhäuter wieder ihre Heimat. Warum ich dies für bemerkenswert halte?! Statt den "einfachen Weg" zu gehen, und die Tiere zu töten oder zu betäuben (was mit Sicherheit auch zu Todesopfern unter den Elefanten geführt hätte), wurden keine Mühen und Kosten gescheut. Das Beispiel zeigt, was wir Menschen erreichen können, wenn der Wille da ist und wir uns zusammenraufen! Das stimmt mich hoffnungsvoll für die anstehenden Probleme der nahen und fernen Zukunft!

Lasst uns deswegen über die Feiertage innehalten und uns auf das Wesentliche besinnen. Lasst uns Kraft schöpfen und uns überlegen, wie wir alle für eine bessere Zukunft für uns alle sorgen können. Das können auch kleine Dinge sein! Man muss und kann die Welt nicht an einem Tag retten! Man kann auch mit einer Elefantenfamilie oder noch kleiner beginnen. Eine helfende Hand hier, ein Dankeschön dort, machen schon einen Unterschied.

Ich möchte damit anfangen und mich bei allen Bedanken, die unsere Bemühungen im SFN mit ihrer Anwesenheit geadelt haben. Weiterhin möchte ich mich ebenfalls bei allen Mitarbeiter:innen im SFN für das gezeigte Engagement bedanken!

Frohe Festtage und einen Guten Rutsch!

Ciao,
Jörg