Wir bieten nicht nur ein Online- und Workshopprogramm für alle Jugendlichen an, sondern produzieren, wie manch andere Institutionen auch, mit unseren 3 D Druckern auch Halterungen für Gesichtsschutz-Schilder.

Wir schaffen zur Zeit etwa 15 Stück am Tag, das Klinikum in Kassel benötigt (zur Zeit) etwa 400 Stück für die Notaufnahme.

Wenn unsere Mitarbeiter tagsüber im SFN einzeln sich um die Computer, Werkstatt, Büro kümmern, dann kümmern sie sich auch um die Herstellung der Halterungen.

Angeregt wurde diese Hilfsaktion durch einen ehemaligen SFNler.

In Deutschland gibt es ja selbstgemachte Regeln: keine Verschiebung eines Wettbewerbs, nur anwesende Teams können bewertet werden...also lässt man alle Landeswettbewerbe und den Bundeswettbewerb ausfallen.
Den Landeswettbewerb für Schüler experimentieren hätte man lange verschieben können, da gibt es keinen Bundeswettbwerb..aber das Wettbewerbsjahr hört ja nach selbst gesetzten Regeln am 30.6. auf...An die muss man sich ja halten...
Wohlgemerkt: Auf Grund der großen Gefahr konnten  die Wettbewerbe nicht vor Ort stattfinden! Das ist unbenommen! Aber darum geht es nicht...Wie Wertschätzung für die jahrelange Arbeit von Jugendlichen aussieht konnte ich heute erleben:
Was passiert in Russland?
Sicherheitshalber sind selbst in Sibirien die Schulen geschlossen und der sibirische Landeswettbewerb, die Vernadski-Lesungen mit über 100 Teilnehmern kann deshalb in der geplanten Form nicht stattfinden.
Die russischen Organisatoren schaffen es aber in vier Tagen alles so zu organisieren, dass jedes Team von zu Hause aus mit einzelnen Konferenzschaltungen von der Jury befragt wird. Die vorgesehenen Vorträge von Gästen finden ebenso Online statt...
Viele hundert Menschen waren online dabei!
Heute war es soweit...wir haben  ja zwei deutsch-russische Kooperationsteams (Weltpremiere!). Um 10.00 Uhr MEZ haben wir die Konferenzschaltung geprobt...klappte auf Anhieb.
Tage vorher schon haben die Jugendlichen zuerst vom SFN aus, dann aus ihren eigenen Wohnungen, ihre Vorträge abgesprochen.
Die Poster sind per Mail verschickt worden und standen der Jury als pdf zur Verfügung.
Unsere Jury bestand aus zwei Physikern, Evgeny Ballad und Alexander Leontowitsch, die in Moskau saßen, der Wettbewerbsleiter und die Organisatoren in Sibirien, die russischen Schüler in ihren jeweiligen Wohnungen in Nowy Urengoi, unsere Schüler in Fritzlar und Kassel, Nina und ich als Gäste ebenfalls zu Hause in Kassel.
Zweite Weltpremiere!
Vorträge wurden in englisch und russisch gehalten, eine Dolmetscherin hat übersetzt. Die Jurybefragung war auf englisch.
Auch ich durfte als Betreuer Fragen stellen bzw. Anmerkungen machen. Es stand eben nicht die Bewertung, sondern der wissenschaftliche Diskurs im Vordergrund.
Man, war das toll!
Es war eine wissenschaftliche Diskussion, die alle Beteiligten mit großem Interesse durchgeführt haben. Immer wieder kam die hohe Wertschätzung der Jury rüber.
Ich habe mich anschließend nicht nur bei den Jugendlichen bedankt, die trotz dieser Corona-Krise über Grenzen hinweg weiter zusammengearbeitet haben, sondern auch bei den Organisatoren, die dadurch, dass sie den Jugendlichen die Chance gaben ihre Projekte vorzustellen, eine hohe Wertschätzung ausgedrückt haben..
Das hat allen gut getan.
Bei uns sind viele Jugendliche regelrecht zusammengebrochen, als sie die ersatz- und fast kommentarlose Streichung der Wettbewerbe erfahren haben.
In den nächsten Tagen erwarten wir die Jurybewertungen. Aber darauf kommt es überhaupt nicht mehr an.
Ernst genommen zu werden, das Interesse zu spüren, das die Wissenschaftler haben und zu wissen, dass da Organisatoren wahre Wunder vollbracht haben, das war für mich eine der tollsten Erfahrungen der letzten Zeit.
Und wir haben alle fest versprochen uns persönlich zu treffen, wenn alles vorbei ist.
Nach der Probeschaltung am Vormittag habe ich den Teams folgendes geschrieben:
Ich wünsche unseren Teams alles Gute, viel Erfolg und ich finde es toll, dass ihr dabei seid.
Klar, vor Ort zu sein  wäre schöner...aber macht euch klar:
Ihr schreibt gerade ein Stück Weltgeschichte! Da geht es um mehr als nur eine Präsentation!

Dem ist nichts hinzuzufügen!
Herzlichen Glückwunsch an David, Mayya (die leider verhindert ist), Kyrill, Simon und Ivan!
Mehr Infos in unserem Sibirien-Blog: https://sfnsibirien.blogspot.com/
Wir haben uns heute festgelegt und auf die weitere Ausbreitung des Coronavirus reagiert.
Da ein Kongress extrem viel Arbeit bedeutet, wäre eine kurzfristige Absage nicht tragbar.
Deshalb werden wir den MINT - Schülerkongress auf den 28. und 29.8. verschieben. Er wird dann zugleich auch eine Startwerbung für neue SFN-Teams und den MINT-VAN, der bis dahin fertig ist.
Trotzdem werden wir das Programm des Kongresses im Mai fertigstellen und bewerben, den Schulen auch schon vor den Sommerferien die Möglichkeit bieten Veranstaltungen zu buchen.
Die Einweihung des neuen Elektronenmikroskops wird dann natürlich auch erst am 28.8. sein.
Wir werden auch das Internationale Sommercamp verschieben.  Wir werden das Camp in den Herbstferien (3.10.-16.10.) nachholen.
Vielleicht besteht bis dahin auch eine realistische Chance auf chinesische Teilnehmer/innen.
In der 4. und 5. Woche der Sommerferien führen wir aber trotzdem wieder ein kleines SFN-Camp durch: Teams können an den Nachmittagen kommen, wir bieten den ein oder anderen Workshop und das ein oder andere Freizeitprogramm an.
Der Sibirienaustausch beginnt dann ebenfalls erst in den Herbstferien beim Camp.
Der Matheworkshop wird auf den 18.4. verschoben.
Während der Zeit der Schulschließungen und der Osterferien ist das Büro vormittags besetzt (außer Ferien) und nachmittags zu den üblichen Öffnungszeiten ein Notdienst eingerichtet.
Alle KidsClub-Veranstaltungen fallen aus.
Der Tag der Astronomie am 28.3. wird abgesagt.
Eben haben wir die Testschaltung für den russischen Jugend forscht Wettbewerb in Nowy Urengoi durchgeführt.
Irre, was die in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben und peinlich für die deutsche JuFo-Organisation.
Alle Teammitglieder haben von zu Hause aus sich zugeschaltet, es waren Dolmetscher dabei und die Juroren aus Moskau: Kassel, Fritzlar, Moskau, Nowy Urengoi.
Drei Tage haben sie gebraucht um den gesamten Wettbewerb umzuorganisieren! Klasse!
So geht es! Das nenne ich Wertschätzung zur Arbeit der Jugendlichen!
Bei der Live Teampräsentation um 12 Uhr unserer Zeit werden 1400 Leute zuschauen, alle am Computer sitzend!
Ich wünsche unseren Teams alles Gute, viel Erfolg und ich finde es toll, das ihr dabei seid.
Klar, vor Ort zu sein  wäre schöner...aber macht euch klar:
Ihr schreibt gerade ein Stück Weltgeschichte! Da geht es um mehr als nur eine Präsentation!
KP
Ausführliche Bildberichte im Sibirienblog (s.o.)

Heute fand in Bad Honnef der englischsprachige Bundeswettbewerb des Physik-WeltCups statt. Das Team "Stranger Physics" mit Maiia, Bjarne und Jan Peter bekam eine Bronzemedaille, Bjarne kam in der Einzelwertung bundesweit auf Platz 5 und ist für die Nationalmannschaft nominiert!

Die Mitarbeiter Felix und Rico sowie die Schülerin Charly aus dem SFN waren in der Bundesjury.