Am ersten Dienstag des neuen Jahres fand im SFN (Schülerforschungszentrum Nordhessen) ein Robotik-Workshop in Zusammenarbeit mit dem MNU-Landesverband Hessen und dem Kasseler Verein Nisa e.V. statt. MNU stellte dabei das Personal und Material zur Verfügung, welches im Rahmen eines ERASMUS+-Projektes der EU (EU-RATE) auf Basis des BBS micro:bit und MaqueenPlus erstellt wurde. NISA e.V. hatte die Werbung übernommen und zweiundzwanzig Schüler:innen verschiedener Schulen der Region (Valentin-Traut-Schule und Goethegymnasium Kassel, ASV Vellmar) nahmen an diesem Ferienworkshop teil, die wir in zwei Altersgruppen (10-13 Jahre und 14-17 Jahre) aufteilten. Beiden Gruppen haben zunächst an einer allgemeinen Einführung in die Robotik bekommen bevor sie den BBC micro:bit kennenlernten.
Die SchülerInnen konnten die LEDs steuern und einige von ihnen haben bereits mit den Melodien experimentiert, die der micro:bit spielen kann. Während einer kurzen Pause, experimentierten einige Kinder noch mit dem Programm und probierten verschiedene Dinge aus.
Anschließend ging es darum, den eigentlichen Roboter - den MaqueenPlus - zu benutzen und kennen zu lernen. Das MNU-Team gab zunächst eine kurze Einführung, was MaqueenPlus alles kann und welche Aktoren dafür zuständig sind. Danach mussten sich die Kinder zwei Herausforderungen stellen: Sie mussten MaqueenPlus dazu bringen, mit seinen Scheinwerfern zu blinken. Dazu mussten sie sich zunächst überlegen, wie dies realisiert werden könnte und wie die Umsetzung aussehen würde. Als das allen gelungen war, kam die nächste Herausforderung.
Die Schüler sollten den Roboter auf einer Wand zufahren lassen, ohne dass er dagegen fährt. Um dies zu realisieren, durften sie allerdings keine Sensoren verwenden, weshalb es besonders knifflig war. Nachdem sie diese Aufgabe gelöst hatten, begann die zweite Lernsequenz. In dieser ging es um die Sensoren, wobei wir zunächst besprachen, was wir Menschen wahrnehmen können und welche Art von "Sensoren" wir haben.
Anschließend konnten die Kinder ausprobieren, wie man mit dem MaqueenPlus Helligkeit und Lautstärke messen kann. Sie mussten mit einer Taschenlampe arbeiten und den Roboter spielerisch anschreien, um zu sehen, wer den höchsten Wert erreichen kann. Außerdem nutzten sie den Ultraschall-Sensor, um die Entfernung von Objekten zum Roboter zu messen.
Beide Erkenntnisse benötigten die Teilnehmer:innen für die nächsten Aufgaben:
Der Roboter sollte anhalten, wenn er auf eine Lichtquelle trifft, und anhalten, wenn er auf ein Hindernis stößt. Beide Aufgaben bauten auf dem Programm der ersten Sequenz auf, da sie dort bereits die Motoren gesteuert haben.
Insgesamt waren die Schülerinnen und Schüler sehr interessiert an dem Thema, und einige wollten weiter mit dem Roboter arbeiten. Dazu haben sie im SFN Gelegenheit, und wir werden sie für weitere Workshops wieder einladen. Auch Frau Nghaim-Brüch von NISA e.V. war sehr begeistert von diesem Workshop und eine weitere Kooperation zwischen NISA e.V. und dem SFN wurde vereinbart.
Am 1.2.2002 war das erste PhysikClub Treffen (an einem Freitag). Aus diesem Anlass haben sich einige der ersten Teilnehmer/innen getroffen und gemeinsam über ihre Erfahrungen damals, ihr Studium, ihr jetziges Leben und über die persönliche Bedeutung der PhysikClub Teilnahme gesprochen.
Fast 85 Minuten lang haben wir das Gespräch aufgenommen, danach ging es intern noch über eine Stunde weiter....
Am Di, 8.2. um 20.00 Uhr treffen sich Ehemalige aus dem gesamten Zeitraum von 20 Jahren und setzen das Gespräch fort.
Beide Gespräche sind auf dieser Homepage unter SFN-Live Vorträge abrufbar.
Die Kinder- und Jugendakademie bietet wieder viele interessante Angebote auch und besonders für alle naturwissenschaftlich Interessierten! Besonders möchten wir natürlich auf die Angebote des SFN hinweisen! Diese findet Ihr ab Seite 5 bis Seite 8!
Corona lässt uns nicht zur Ruhe kommen...die Kontakte sind stark eingeschränkt, aber wir haben zwei Arbeiten bei den Vernadski Lesungen in Nowy Urengoi angemeldet. Sie finden wieder online statt.
Johannes Deutschmann, 14 Jahre,
Iterative calculations of a chaotic multibody problem of the triple star system GW Orionis
und
Martin Getz, 16 Jahre,
Martin`s Spiral Magique
Wir wünschen beiden viel Erfolg und im März gibt es bestimmt wieder einen Bericht dazu.
Die Jugendlichen David, Jannis und Eva haben zusammen mit ihrem Berater Max Lindemann alle Voraussetzungen für ein internationales Projekt zur Detektion von Myonen aufgebaut.
Es gibt eine eigene Homepage:
Hier kann man alle Informationen abrufen.
Die Finanzierung erfolgt nach Beantragung von SFN-Deutschland gGmbH.
In der Vortragsreihe über Elementarteilchenphysik sind auch Vorträge über Myonen:
steht alles, was man beachten muss, wenn man teilnehmen will.



