Pressemitteilung

Der PhysikClub / SchülerForschungsZentrum Nordhessen erhält bundesweiten „Jugend forscht“ – Schulpreis
Am Samstag, 29.5. wurde in Bochum der CTS - Schulpreis von Jugend forscht an den PhysikClub verliehen. Klaus-Peter Haupt und Jörg Steiper nahmen in einer Feierstunde vor 150 Gästen den Preis entgegen. Jugend forscht würdigt damit das besondere langjährige Engagement bei der Betreuung zahlreicher Beiträge zum bundesweiten Forschungswettbewerb. Seit 2004 wurden im PhysikClub 34 Arbeiten für Jugend forscht angefertigt, davon erhielten 20 Teams Auszeichnungen auf Landesebene. Insgesamt gab es 8 Landessieger in Physik, Technik sowie Geo- und Raumwissenschaften, zwei Arbeiten wurden 2006 und 2009 mit dem Bundessieg ausgezeichnet. Aber auch der ganz junge Nachwuchs wird gefördert: 20 Teams aus den Klassen 5 bis 7 haben zusätzlich bei „Schüler experimentieren“ mitgemacht.
Die insgesamt 54  JuFo- Teams kamen aus verschiedenen nordhessischen Schulen und wurden im PhysikClub betreut.
Viele der aktuellen Beiträge werden am 24. und 25.6 auf dem Kasseler Schülerkongress im Kulturbahnhof präsentiert.
Informationen zu unseren JuFo - Teams: Hier klicken!
 
Schulpreis Feierstunde

Das Programm für den 1. Kasseler Schülerkongress 2010 am 24.6. und 25.6. im Südflügel und Tagungszentrum des Kulturbahnhofs steht fest: Download des Programmheftes

Zahlreiche NaT Working - Projekte und Schulprojekte präsentieren sich, die Besucher können mit Wissenschaftlern zusammen experimentieren. Highlight wird die  Ausstellung "Die Weltmaschine" über den Large Hadron Collider LHC sein, die über 60  Exponate umfasst.

Am 24. und 25. Juni veranstaltet das SchülerForschungsZentrum Nordhessen an der Albert-Schweitzer-Schule in Zusammenarbeit mit der Robert-Bosch-Stiftung den 1. Kasseler Schülerkongress im Tagungszentrum und Südflügel des Kulturbahnhofs.

Der Kongress wird am 24.6. um 16.00 Uhr mit einem Vortrag von Prof. Quadt aus Göttingen zum Large Hadron Collider LHC in Genf eröffnet. Weitere Hauptvorträge sind am 24.6. um 20.00 Uhr (Nanotechnik) und am 25.6. um 19.00 Uhr (Urknall und Zeit).

Auf 800 m² Ausstellungsfläche wird die Ausstellung "Die Weltmaschine" mit über 60 Exponaten gezeigt, zusätzlich präsentieren sich die Projekte des PhysikClubs und des Junior-PhysikClubs und es gibt Mitmachexperimente und Gespräche mit Wissenschaftlern von Science Bridge, dem Schülerlabor Biologie, dem XLAB aus Göttingen, sowie dem Lernort Labor für Mädchen. Es präsentieren sich AGs der Theodor-Heuss-Schule aus Homberg und der Wilhelm-Filchner-Schule aus Wolfhagen sowie der Max-Eyth-Schule aus Kassel. Ein "Chemietheater" und "Hands-on-Experimente" sowie Infostände der MNU und von Forscherwettbewerben ergänzen das Angebot.Der Astronomische Arbeitskreis Kassel und das Technikmuseum stellen ebenfalls Exponate zur Verfügung.
Es gibt stündlich Einführungsvorträge zum LHC und Schulklassen können auch besondere Fachführungen buchen.

Die Ausstellung ist am 24.6. von 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr und am 25.6. von 8.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet. Sie umfasst Projekte und Experimente aus Physik, Biologie, Technik  und Chemie.

Für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler bietet die Universität Göttingen eine "Masterclass" in Elementarteilchenphysik an.

Von der Regiotram und den Regionalzügen können Sie direkt zu unserer Ausstellung kommen...bequemer geht es nicht.
Um genügend Fachführungen veranstalten zu können, würden wir uns über eine kurze Ankündigung (Schule, Klasse, Fachinteresse, Anzahl) unter 0561-311116 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sehr freuen.

 

Das ausführliche, 24-seitige Programm findet man hier: Programm des Schülerkongresses

Poster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handzettel

Am Samstag, den 10. April von 12 Uhr bis 16.30 Uhr fand  im Bürgersaal des Kasseler Rathauses ein neuer Wissenschaftswettbewerb statt, der auch als lokale Vorentscheidung diente. Initiiert wurde das ganze vom Bildungsverein Academy e.V. und seinen Organisationspartnern, die Schülern in jungen Jahren dadurch bereits die Freude am Experimentieren und Forschen vermitteln wollten. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auch auf Projektteilnehmer mit Migrationshintergrund gelegt.

Insgesamt 20 Teilnehmer kamen mit 10 Projekten zusammen, die je nach Altersklasse in drei Kategorien aufgeteilt worden waren. Die erste Kategorie beinhaltete Schüler der 5.-7. Klasse, die zweite Kategorie 8.-10. Klasse und die dritte die gesamte Oberstufe. Offen war die Teilnahme für Schulformen aller Art.

Da gab es zum Beispiel den Nachbau eines Feuerlöschers oder eines provisorischen Heißluftballons, die Recherche zum Weg der Blutuntersuchung, des Recyclings, unnatürlicher Blütenfarben oder eines Ladungsprüfers. Es wurde auch ein Elektroauto entwickelt, das die entstehende Windenergie beim Fahren nutzt oder ein ferngesteuertes Solarmobil.

 

Cihan Sahin und Tobias Hölzer stellten ihren Chloroplastenfilter vor und erhielten dafür den zweiten Platz und Tobias Hofmann und Lennart Gresing stellten ihren Dichteregulator vor und gewannen den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

IM SFN wird es nun auch einen SIGNO - Erfinderclub geben. Projekte, die besonders innovative Ideen und Erfindungen bearbeiten, erhalten hier eine zusätzliche finanzielle Unterstützung oder auch die Möglichkeit Kontakte auf Erfindermessen zu knüpfen.

Um Kreativität und Erfindergeist in Deutschland zu beflügeln, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen der Maßnahme SIGNO die Aktivitäten des bundesweiten Erfinderclub-Netzwerkes.

Die bundesweite Initiative SIGNO Erfinderclubs fördert einerseits Kreativität und Ideenreichtum von Kindern und Jugendlichen und unterstützt andererseits freie Erfinderinnen und Erfinder bei der Verwirklichung und Vermarktung von Ideen. Dabei setzt die Initiative ganz auf die Synergien der Teamarbeit und die Vernetzung von Wissen, Erfahrung und Aktionen, die Erfinder zum Erfolg führen. Die konsequent ganzheitliche Betrachtungsweise des Erfindungsprozesses von der Idee bis zum fertigen Produkt unter Einbeziehung der Marktbedürfnisse und der Anwendung der richtigen Vermarktungsstrategien ist ein weiterer Schlüssel zum Erfolg.

SIGNO Erfinderclubs fördern nicht nur das kreative Potenzial von Erfindern, sondern sie leisten einen Beitrag zur Aufwertung des Erfinderimages in der öffentlichen Wahrnehmung und schaffen somit eine wichtige Voraussetzung für den Brückenschlag zu Unternehmen. Die Initiative wird vom 
Institut der deutschen Wirtschaft Köln betreut.

Di, 6.4., 23.00 Uhr: Alles gepackt...nach kurzer Nacht geht es los in den Harz...Das Wetter soll gut sein, aber wir probieren einiges Neue aus: Zwei hochkarätige Referenten und viele sehr gute Angebote aus eigenen Reihen..., Teilnehmer dieses Mal ab 10 Jahre...

Info zu AGs, Personen, Vorträgen und Programmablauf: Hier klicken!

Mi, 7.4.

Es lief reibungslos...7.30 Uhr Busbeladen, 8.00 Uhr Abfahren, 10.00 Uhr Ankunft bei strahlend blauem Himmel

Nach dem Einräumen und Beziehen der Zimmer begann der Workshop mt einer Vorbesprechung und dem Mittagessen.

Am Nachmittag gab es dann die ersten AG - Sitzungen, nach einer Kaffee- und Kuchenpause hielt Prof. Gizon seinen spannenden Vortrag über die Beobachtung von Sonnenflecken über Schallwellen der Sonne. Nach lange nach dem gemeinsamen Abendessen diskutierten wir mit ihm.

Das war ein toller Einblick in eine hochaktuelle Forschung!

Am Abend führte uns Sebastian dann die Wahrnehmung von Musik auf unterschiedlichen Instrumenten vor: Nicht alles was wir hören, können wir hören...

Zum Abschluß wurden dann Sternbilderführungen unter dem klaren Himmel des Nationalparks durchgeführt.

Hier nun Bilder vom ersten Tag unseres Workshops (größer in der Bildergalerie):

Begrüßung durch den Heimleiter

The Noodle - Man   AG Schwarze Löcher 

 

AG Seismo 1 AG Panflöte   AG Seismo 2 

 

AG Töne hören und erzeugen AG Kosmologie   Vortrag Prof Gizon 

 

Vortrag Musik 1 Vortrag Musik 2 

 

Donnerstag:

Der Tag stand ganz im Zeichen der AGs, die sich sowohl am Vormittag und am Nachmittag (nach einer längeren Mittagspause) getroffne haben. Ein kurzer Vortrag von KP Haupt informierte über verschiedene Typen von Wasserwellen und deren Dispersionsverhalten.

Am Abend wurde dann gespielt:

Die Teams mussten entweder eine Maschine bauen, die sich durch interne Schwingungen selbst antreibt oder ein Ei über eine externe Schwingung möglichst heil und weit befördern.

Das Material musste durch Lösungen physikalischer Aufgaben erkauft werden und die Teams haben dann durch

Tauschhandel Multiplikatoren verdient, mit denen sie die Endwertung erhöhen konnten.

 AG Kosmologie Do

 

 AG Panflöte Do  Spiel 1Spiel 2 

 

 Spiel Mädels  Spiel: Jury 

 

Spiel Tauschhandel

 

Spiel: Diskussion mit der Jury  Diskussion mit Jury 2 

 

 

 

 

                                                           Freitag:

Wieder gab es zwei AG Sitzungen. So langsam erreichen alle AGs die Lösungen ihrer Aufgaben. Bilder der Panflöte in temperierter und reiner Stimmung werden bald hier zu sehen sein, auch Tonproben werden wir hier veröffentlichen.

Am Nachmitag kam dann Dr. Aufmuth vom Albert -Einstein - Institut und führte uns in die Welt der Raum - Zeit - Schwingungen ein.

Gestärkt nach dem Abendbrot führte uns Ilian mit Theorie und Praxis in die Beugung von Lichtwellen an Schallschwingungen ein (Debye-Sears Effekt) und wir konnten uns anschließend alle noch den Michelson - Morley - Versuch ansehen und die Dichteänderungen von Luft durch Erhitzen beobachten.

Am Abend klarte es wieder auf und einige beobachteten noch Saturn und Mars.

AG Schwarze Löcher  Vortrag Dr. Aufmuth   Vortrag Ilian über Debye-Sears Effekt 

 

Beugung von Licht an Schall Versuchsaufbau Debye - Sears 

 

Samstag

Nach drei Tagen geistigem Inputs (nahezu non-stop...) ist es nun Zeit für die Outdoor-Aktion.

Eine kleine Gruppe stürmte auf den 8 km entfernten Brocken um den wundervollen Anblick einer Nebelwand zu genießen...

23 Teilnehmer/innen fuhren in das Okertal und kletterten bzw. seilten sich unter professioneller Anleitung ab.

Da sich die Teams selbst sichern mussten, begann die Kletteraktion mit einer Vertrauensübung: Man pendelt passend zum Workshopthema zwischen zwei Personen und lässt sich von diesen auffangen.

Nach Kaffee und Kuchen am Nachmittag begann die letzte Sitzung der Arbeitsgruppen, die bis zum Abendessen dauerte.

Nach einem kurzen Intermezzo im Wald bestaunten wir die gebauten Panflöten: Musiker und Physiker waren gleichermaßen davon begeistert zum ersten Mal eine Panflöte in reiner und in temperierter Stimmung zu sehen.

In temperierter Stimmung sind zwischen den jeweiligen Halbtönen gleiche Frequenzintervalle (die Enden der Panflöten bilden eine Exponentialfunktion), in reiner Stimmung sind die Fequenzverhältnisse rational., die Enden liegen auf einer stufenförmigen Funktion.

Diese Unterschiede waren auch zu hören.

Auf dieser Homepage wird es sehr bald Tonbeispiele dazu geben und einen kurzen Film über den Workshop!

Danach zeigte uns Sebastian wie man durch Vokale Obertöne bilden kann: Morphen von Vokalen.

Panflöten in versch Stimmungen

 

 Vertrauensübung  Sichern 

 

 

 

Klettern und Abseilen

Klettern  KP am Seil 

 

 

 

Morphen von Vokalen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag

Nach dem Frühstück bereiteten die Teams die Präsentation vor, die jedes Gruppemitglied können und vortragen muss. Ab 11.00 Uhr sitzen alle Teilnehmer in Großgruppen zusammen, die aus je einem Mitglied der bisherigen Arbeitsgruppen bestehen. So können sich alle über die Ergebnsse der anderen informieren.

Nach dem Mittagessen beginnnt das Packen, Aufräumen und Saubermachen.

Zum Abschluß gibt es einen  kurzen Abschlußvortrag, bei dem die Schallschwingungen des Urknalls erläutert und durch eine Simulation hörbar gemacht werden.

So endet der Workshop über "Kosmische Klänge im Harz" mit dem Klang des Kosmos.

Erdbebensicher Turm

 

Laurin zeigt den Seismographen  Großgruppe A 

 

Großgruppe B Großgruppe C  Großgruppe D