Am Fr, 19.3. besuchten die Geschäftsführerin Frau Claudia Fräger und der Leiter der Entwicklungsabteilung Herr Martin Fräger der FRÄGER - Gruppe den PhysikClub. Sie wurden vom Leiter des PhysikClubs KP Haupt, dem Direktor der Albert-Schweitzer- Schule Stefan Alsenz, den Mitarbeiter/innen und zahlreichen Schüler/innen begrüßt.
Zurück geht dieser Besuch auf einen Kontakt auf dem Unternehmertag der Kasseler Sparkasse Ende September 2009: Unternehmertag der Kasseler Sparkasse
Wir führten die Besucher zu einigen unseren Projektteams und stellten die Arbeit des PhysikClubs vor.
Auch umgekehrt erfuhren wir etwas über die in Immenhausen ansässige Firma:
" Als internationaler Systempartner in der Metallbearbeitung von Komponenten für Achsen, Motoren und Getrieben ist die FRÄGER-Gruppe für eine Vielzahl von Industrieunternehmen seit rund 40 Jahren eine feste Größe. Ein strategisch ausgerichtetes Wachstum und Innovationsfreude gepaart mit modernster Fertigungstechnik, einem universellen Maschinenpark und flachen Hierarchien ermöglicht es den Unternehmen der Gruppe, schnell und flexibel auf die Anforderungen der Kunden zu reagieren.
Die German E Cars GmbH – ein Tochterunternehmen der FRÄGER-Gruppe - vereint unnachahmlich effizient das Know how hochversierter Elektrotechnik-Ingenieure mit der langjährigen Erfahrung in der industriellen Fertigung von Getriebe- und Motorensystemen. Darauf basierend bietet German E Cars eine ganze Palette von Fahrzeugen und Einzellösungen für die E-Mobilität an. Mit Benni als erstem deutschen Elektro-Serienfahrzeug haben FRÄGER und German E Cars 2009 die Vorreiterrolle auf diesem Gebiet übernommen – weitere Modelle wie ein Leichtnutzfahrzeug werden sukzessive ab 2010 auf dem Markt folgen."
Für weitere Informationen:
Für die älteren Mitglieder des PhysikClubs gab es auch interessante Informationen zur Möglichkeit des dualen Studiums.
Die Familie Fräger kam aber auch um unsere Arbeit zu unterstützen. Sie überreichte uns einen hochdotierten Scheck, mit dem wir die Arbeit neuer Projektteams finanzieren können. Dankbarer und begeisterter Applaus begleitete die Scheckübergabe.



Der Landeswettbewerb ist vorbei. Es gab viele Erfolge, wenn auch dieses Jahr keinen Landessieg. Aber dieses Jahr gab es eine unmittelbare schriftliche Rückmeldung der Jury, die sehr gut ankam und alle Teams gut nachvollziehen konnten.
Und dass es ihnen gefallen hat, merkt man daran, dass auf der Rückfahrt schon die Fortführung der Projekte besprochen wurde und die erneute Teilnahme an Jugend forscht 2011 beschlossene Sache war.
Wir gratulieren unseren Teams zu ihren Erfolgen, aber auch dem Birk, der mit seinem Projekt von "Schüler experimentieren" zu Jugend forscht hochgestuft wurde und auf den zweiten Platz bei Arbeitslehre kam. Das ist eine tolle Leistung und wir freuen uns, dass er inzwischen auch beim Junior PhysikClub dabei ist, mit 9 Jahren unser Jüngster!
Die Preise im einzelnen:
Biologie (Katrin u. Jennifer Schmutzler und Sara Weight): Jahresabo Spektrum der Wissenschaft
Chemie (Kersten Schlosser): Platz 2
Mathematik/Informatik (Lukas Fehmer): Platz 3
Physik (Clemens Borys, Lennart Gresing, Tobias Hofmann): Platz 2
PhysikClub: Schulpreis 2010 des Hessischen Kultusministeriums
Nominierung zur "Jugend forscht - Schule 2010" der Ständigen Konferenz der Kultusminister
PhysikClub / Schülerforschungszentrum ist der deutsche Beitrag zu dem europäischem Projekt STENCIL :
Science Teaching European Network for Creativity and Innovation in Learning
Schulen und wissenschaftliche Institute, die auf dem Gebiet der naturwissenschaftlichen Ausbildung arbeiten schließen sich im europaweiten STENCIL Projekt zusammen um Ideen und Arbeitsmethoden auszutauschen und zu entwickeln, die naturwissenschaftlichen Unterricht effektiver und attraktiver machen. Alternative Unterrichtsmethoden werden diskutiert und vorgestellt, die Entwicklung kompetenzorientierten Unterrichts gefördert... Dazu wird ein Internet-Portal aufgebaut, gegenseitige Besuche und Fortbildungsveranstaltungen sowie internationale Kongresse werden organisiert, Workshops für Lehrer/innen werden angeboten.
In Kassel werden mehrere Delegationen aus anderen europäischen Ländern erwartet, die im PhysikClub / Schülerforschungszentrum hospitieren. Gegen Ende des Jahres 2011 wird vom PhysikClub / Schülerforschungszentrum in Kassel ein internationaler Kongress organisiert, zu dem mehrere hundert Fachleute zur Unterrichtsmethodik und Didaktik der Naturwissenschaft erwartet werden. Der Kongress wird über ein Internet-Portal weltweit übertragen.
STENCIL ist Nachfolger von STELLA. Bei diesem EU – Projekt wurde der PhysikClub als eines von drei deutschen „best-practice“- Beispielen ausgewählt und nun zur Mitarbeit und zur Mitgestaltung von STENCIL eingeladen.
The STENCIL network includes schools, research institutes and relevant institutions in the field of science education from a number of European countries with the aim of promoting the exchange of ideas, practices and methodologies in science education. The network will have at its disposal the results and the outcomes of the former European project STELLA - Science Teaching in a Lifelong Learning Approach - and in particular the European online catalogue of science education initiatives and the STELLA eBook “Science Education in European Schools – Selected Practices from the STELLA Catalogue” as useful tools for the identification of good practices all over Europe. The multilingual STELLA web portal -www.stella-science.eu - appropriately customised and enriched - will provide a platform for communication and collaborative work both inside and outside the network.
According to the original aim of the STELLA web portal, the new STENCIL web portal will target all people interested in science education in Europe, and namely schools and institutions involved in Comenius projects on relevant topics linked to the science education, in order to give them a high visibility and to promote exchange of ideas and collaboration. Members of the network will carry out a wide and common reflection on different aspects of science education, aimed at identifying innovative teaching methodologies and practices carried out at national and European level, also taking advantage of both the STELLA catalogue and eBook, which will be updated and enriched with the contribution of all the partners. The results of this work of research and identification will be published every year in the “Annual Report on the State of Innovation in Science Education”, and will be presented at the annual conferences and events organised by the network at national and international level.
Every year an aspect of science education - which will appear particularly relevant and meaningful also considering priority 5 of the Call for Proposal - will be chosen and deepened by the network and it will represent the main topic of the international conference to be organized every year in a partner country, e.g. key-competences for teaching and learning science; different teaching methodologies in comparison; how to link school, science and society; etc. Furthermore each country will carry out/organise:
ü a survey to identify good practices and samples of application to be promoted on the web portal
ü workshops and seminars addressed to all schools and teachers to deepen the subjects and to acquire competences for science education
National and international events will give the occasion for exchanges and study visits by interested teachers and schools. Furthermore the international events will be promoted and broadcasted on the web portal, to allow users to join them from home or from school.
A call for participants will be launched every year to schools interested to transfer a good practice among those highlighted in the annual report and/or presented during an event or study visit. A grant will be given to the winner school, covering translation expenses, while the web site will dedicate a space for the online tutoring and assistance by the school/teacher that originally carried out the practice to the school/teacher transferring it, as well as by experts and other professionals in science education. Monitoring, benchmarking and analysis of results will be carried out on an annual basis and at the end of the project. The results of the 3 years work will be promoted and diffused in a final publication targeting decision makers, stakeholders and educational institutions at national and European level.
Am Fr, 12.3. bekamen wir Besuch von Prof. Dr. V. Shelest. Prof. Shelest ist theoretischer Physiker, Mitglied des "Executive Committee of the United Physical Society of Russian Federation", Autor zahlreicher Bücher und seit 20 Jahren Leiter des "Student´s Scientific Laboratory" im "Novosibirsk Center for gifted children". Der Besuch wurde finanziert vom Lehrerbildungsnetzwerk FOBINET.
Schon um 13.30 Uhr besuchte Prof. Shelest viele Projekte des Junior-PhysikClubs. Auch die Jüngsten erklärtem ihm ihr Projekt auf Englisch und diskutierten mit ihm und bekamen viele fachliche Anregungen und Ideen.
Und dieses (für unseren Gast) anstrengende Programm lief bis nach 18.00 Uhr. Zahlreiche PhysikClub - Teams diskutierten mit dem Physiker, lernten nicht nur ihr Projekt auf Englisch zu vertreten, sondern wurden auch mit interessanten Tipps und Ideen belohnt.
Alle unsere Projekte können in Zukunft mit Prof. Shelest per Mail Kontakt halten und die Diskussion fortsetzen.
Um 18.15 Uhr hielt Prof. Shelest dann, ebenfalls auf Englisch, einen spannenden Vortrag, bei dem er es in wenigen Minuten schaffte seine Zuhörer/innen mit einfachen aber hochinteressanten physikalischen Problemen in angeregte Diskussionen zu verwickeln, die teilweise noch um 22.00 Uhr nicht beendet waren.
Fast 40 Personen, darunter auch viele Lehrer, aber auch viele Clubler, hatten einen inspirierenden Abend für den wir Prof. Shelest nochmals herzlichst danken!
PhysikClub Mitarbeiter Jörg Steiper wird hessischer Landesbeauftragter für die „Internationale PhysikOlympiade“ und die „International Junior Science Olympiad“
Bisher wurden 54 Arbeiten für „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ im PhysikClub angefertigt. Nun haben Schülerinnen und Schüler zusätzliche Möglichkeiten an anspruchsvollen internationalen Wettbewerben teilzunehmen und dabei Unterstützung und Betreuung im PhysikClub zu finden. Aber weiterhin gilt: Im PhysikClub wird aus Neugier und Spaß an der Sache an den Projekten gearbeitet, niemand muss an einem Wettbewerb teilnehmen.
Informationen zur Internationalen PhysikOlympiade (IPhO):
Die IPhO ist ein anspruchsvoller internationaler Physik-Wettbewerb für Schüler, der jährlich in einem anderen Gastgeberland ausgetragen wird. Die Teilnehmer müssen dabei verschiedene theoretische und experimentelle Aufgaben im Rahmen von Klausuren lösen. Jedes teilnehmende Land entsendet dazu ein Team von fünf Schülern in das gastgebende Land (zB: 2011 Thailand). In Deutschland wird diese "Nationalmannschaft" im Rahmen eines vierstufigen Auswahlwettbewerbes ermittelt. Teilnehmen kann hierbei jeder, der sich für Physik interessiert, gerne herausfordernde Aufgaben löst und der im Jahr der internationalen Olympiade eine allgemeinbildende oder berufliche Schule in Deutschland besucht, zum Zeitpunkt der IPhO noch nicht an einer Universität eingeschrieben ist und nach dem 30.06. des Austragungsjahres minus 20 Jahren geboren ist. Da der Wettbewerb sich in erster Linie an Oberstufenschüler richtet, bekommen Mittelstufenschüler beim Lösen der Aufgaben einen entsprechenden Bonus. Während des Auswahlwettbewerbes lösen die Schüler in den ersten beiden Runden herausfordernde Physik-Aufgaben in Heimarbeit. Die besten 50 bzw. 15 Teilnehmer nehmen dann an der dritten bzw. vierten Runde teil, die jeweils aus einem einwöchigen Auswahlseminar besteht, bei dem sie ihre physikalischen Kenntnisse vertiefen können. Bei theoretischen und praktischen Aufgaben werden unter diesen dann die Teilnehmer der jeweils nächsten Runde bzw. schlussendlich die fünf Mitglieder der deutschen "Olympiamannschaft" ermittelt. Weitere Informationen und auch Beispielaufgaben aus den letzten Jahren zum Schnuppern gibt es auf der Homepage http://www.ipho.info.
Informationen zur International Junior Science Olympiad (IJSO):
Die IJSO ist ein fächerübergreifender Wettbewerb in Biologie, Chemie und Physik für Schüler der Mittelstufe. Es sind also Allrounder in diesen Fächern gesucht. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen, die am 31.12. des Jahres, in dem die IJSO stattfindet, das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die IJSO ist praxisorientierter als die üblichen Olympiaden; es sind nicht ausschließlich Einzelleistungen bei der Lösung theoretischer Aufgabenstellungen gefragt. Teamarbeit und fächerübergreifendes Problemlösen sind beim Experimentieren im Labor ein wesentliches Element des Wettbewerbs. Die IJSO findet jährlich in verschiedenen Gastgeberländern statt, zu der die Teilnehmerländer jeweils eine "Nationalmannschaft" entsenden. Die deutsche "Nationalmannschaft" besteht aus sechs Teilnehmern und wird in einem vierstufigen Auswahlwettbewerb ermittelt. Dieser Auswahlwettbewerb setzt sich aus Heimexperimenten, theoretischen und experimentellen Klausuren und Auswahlseminaren zusammen. Die letzten beiden Runden finden an einer deutschen Universität (3. Runde) bzw. der Universität Kiel (4. Runde) statt und werden jeweils von einem Rahmenprogramm begleitet. Weitere Informationen bzw. Beispielaufgaben gibt es auf der Homepage: http://www.ijso.info/




