Sterne fallen tief.

Unsere Teilnehmer brechen sich dabei auch noch Knochen kurz vor ihrer Teilname am Bundeswettbewerb von Jugend forscht bei BASF in Ludwigshafen!

Am gestrigen Freitag ist Robin aus dem Team "Bahndaten extrasolarer Systeme", qualifiziert zum Bundeswettbewerb in der Sparte "Geo- und Raumwissenschaften" (der findet ab kommenden Dienstag statt), die Treppe hinunter gestürzt und hat sich dabei verletzt. 

Zum Glück ist es (relativ gesehen) nichts schwerwiegendes...

Robin wird und darf hoffentlich mit dem Rollstuhl beim Bundeswettbewerb teilnehmen.

Wir wünschen Ihm alle eine schnelle Genesung und hoffen, dass er, zumindest rollend zum 50. Bundeswettbewerb von Jugend forscht darf um dort zusammen mit Patricia ihre Arbeit vorzustellen.

Noch eine Woche bis zum 50. Bundeswettbewerb von Jugend forscht bei BASF in Ludwigshafen.

Das SFN stellt dieses Jahr vier Teams in den Sparten: Technik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften und Arbeitswelt!

Wir wünschen den Teams bei den letzten Vorbereitungen noch viel Erfolg und Spaß!

Erinnert Ihr Euch noch an die Projekte Hexapod und Cavity?

Beide Teams haben sich zum International Science and Engineering Fair (ISEF) in Pittsburgh (US) qualifiziert und repräsentieren Deutschland mit ihren Forschungsarbeiten. >Jährlich präsentieren auf der ISEF rund 1.500 Jugendliche aus 70 Regionen und Ländern ihre Projekte den verschiedenen Fachjurys.Das SFN stellt dieses Jahr beide deutschen Vertreter.

Wir wünschen Arne, Anselm, Robin und Philipp viel Spaß und Erfolge auf der ISEF!

Auf dem Bild seht Ihr den prall gefüllten Koffer von Arne Hensel.

Foto: "Jugend forscht unterwegs" Blog; http://blog.jugend-forscht.de/der-koffer-ist-voll/

Riesenerfolg für Arne Hensel (18) vom Schülerforschungszentrum Nordhessen SFN der Universität Kassel auf dem weltweit größten Wettbewerb für Jugendliche im Bereich MINT: Intel International Science and Engineering Fair (Intel ISEF), die soeben in Pittsburgh, USA zu Ende gegangen ist.

In seinen Wettbewerbsbeitrag "Cavity" hat Arne die Möglichkeit untersucht in Nanostrukturen leuchtfähige organische Substanzen einzubringen, eine fächerübergreifende Arbeit zu Chemie und Physik.

Arne hat die Erzeugung von Nanostrukturen in Aluminiumoxid erforscht, sein selbstgebauter Mikroreaktor ermöglicht ihm mit höchster Genauigkeit die Parameter des Prozesses zu bestimmen. Durch einen selbstentwickelten optischen Schnelltest kann er die Dicke der Schicht und die Güte der Nanostrukuren bestimmen. Durch Einbringen von organischem Material kann er die einzelnen Löcher zum Leuchten bringen. Damit ist es ihm gelungen eine neuartige leuchtende Struktur in Metalloberflächen zu erzeugen.

1700 Teilnehmer aus 70 Ländern der ganzen Welt wurden zum Wettbewerb nominiert. Sie messen sich in 17 verschiedenen technisch- naturwissenschaftlichen Kategorien.

Arne erhielt folgende Preise:

-  Best of category im Fachgebiet Chemie (1. Platz, weltweit), dotiert mit 5000.- Dollar

- Sonderpreis Platz 1: sustainable urban design, dotiert mit 2500 Dollar

- Dudley R. Herschbach SIYSS Award: Fahrt nach Stockholm zur Nobelpreisverleihung, Workshop in Schweden

Betreut wurde die Arbeit von Klaus-Peter Haupt, dem Leiter des SFN und Dr.Martin Holfeld von der Theodor - Heuss- Schule in Homberg. Arne wurde aber auch von anderen Mitarbeitern des SFN, insbesondere HD Döricht, I.Eilmes, R. Janusch sowie Mitarbeitern des  Instituts für  Nanostrukturtechnologie und Analytik  der Universität Kassel unterstützt . An der Universität Kassel  konnte Arne wichtige Kontrollmessungen vornehmen.

Das SFN als betreuende Institution wird 1000.- Dollar erhalten.

Vom SFN hat noch das Team Hexapod teilgenommen, das aber leider keine Auszeichnung erhalten hat, aber unter den besten ihres Fachgebietes weltweit nominiert waren. Weitere sechs Teams kamen aus anderen Bundesländern.

Nur alle 6 Jahre fällt der erste Mai auf unseren Hauptarbeitstag, den Freitag.

Beim letzten Mal haben wir eine Wanderung zur Sternwarte Calden (die inzwischen ja auf dem SFN steht) durchgeführt und dort gegrillt.

(siehe:Sternwarte Calden)

Dieses Jahr haben wir das SFN mit kleiner Betreuungsbesetzung (Ilian, Lucas, Malte, Flo und KP) geöffnet. Immerhin kamen ca. 30 Jugendliche, die teilweise bis in die Nacht hinein an ihren Projekten gearbeitet haben.

Aber gegrillt haben wir auch...nur auf die Wanderung haben wir verzichtet. Und da es abends aufklarte war auch die Sternwarte in Betrieb!

Fast so wie damals...nur eben anders...

Übrigens: Wer findet "Jesus" im Wald?