Birk Magnussen, SFN, vertritt Deutschland beim Physik-WeltCup in Singapore!
Die Physik – Weltmeisterschaft heißt IYPT (International Young Physicists` Tournament). Bei diesem weltweiten Wettbewerb treffen Teams aus weiterführenden Schulen aufeinander,
die vorher komplizierte wissenschaftliche Fragestellungen theoretisch und experimentell gelöst haben.
Bei dem Wettbewerb müssen sie ihre Lösungen überzeugend in Englisch vorstellen und in einer Diskussion mit anderen Teams verteidigen.
2014 wurde zum ersten Mal ein nationaler Vorentscheid GYPT (German Young Physicists` Tournament) in Kassel ausgetragen, der auch von einem SFN - Team gewonnen wurde.
Inzwischen wird das GYPT von der Deutschen Physikalischen Gesellschafft organisiert. Auf dem GYPT 2017 wurde der 16-jährige Birk neben zehn anderen für die Nationalmannschaft nominiert.
Für diesen Wettbewerb hat er das Verhalten von magnetischen Flüssigkeiten untersucht und überzeugend in englischer Sprache präsentiert und gegen gegnerische Teams verteidigt..
In den letzten vier Wochen hat er neben der schriftlichen Abiturprüfung am Wilhelmsgymnasiumn die Genauigkeit sogenannter Schlierenfotografie untersucht und auf einem Auswahlseminar vom 31.3. bis zum 2.4. präsentiert.
Diese überzeugende Leistung brachte ihm dann die Fahrkarte nach Singapore.
Die SFN Teams des GYPT werden von Anselm von Wangenheim, Ilian Eilmes und KP Haupt betreut.
Aus den 11 Nominierten wurden neben Birk weitere vier Jugendliche ausgewählt, die nun die anderen Forschungsfragen vorbereiten und dann Deutschland als Nationalteam vom 5.-12.Juli in Singapore vertreten. Sie kommen aus Kassel, Ulm, Wuppertal, Bayreuth und Dachau.
Wenn Birk aus Singapore zurückkommt, wird er ein Physikstudium in Kassel beginnen und zweisprachiger Berater im SFN werden.
Das SFN ist eines von 13 deutschen GYPT - Trainingszentren.
Fachbereich Physik, Thüringen
Akustische Tarnkappe
Patricia Asemann, Konstantin Schnekenburger
Patricia Asemann und Konstantin Schnekenburger haben die erste Tarnkappe für hörbaren Schall berechnet, entwickelt und durchgemessen.
Eine Tarnkappe ist in der Lage Objekte vor dem Nachweis durch Strahlungen zu verbergen. Sie leitet die Strahlung so um, dass sie hinter dem Objekt mit der richtigen Phase und Intensität ankommt, so dass man nicht auf das Objekt rückschließen kann.
Tarnkappen werden mit sog. Metamaterialien hergestellt, die man seit einigen Jahren intensiv erforscht. Für Mikrowellen und Licht gibt es sie schon, ebenso für Ultraschall. Aber noch nie ist es bisher gelungen sie für hörbaren Schall zu bauen.
Dazu musste das Team die berühmten Maxwellschen Differenzialgleichungen der Elektrodynamik so umschreiben, dass sie Radiowellen beschreiben, die sich bei der Ausbreitung wie Schallwellen verhalten. Dann konnten elektrische Eigenschaften wie Kapazität eines Kondensators und Induktivität einer Spule auf Bauelemente für Schall umgerechnet werden.
Durch Lösen komplizierter Gleichungssysteme konnte dann eine solche Anordnung aus akustischen Spulen und Kondensatoren berechnet werden, die genau den erwünschten Effekt auf Schall ausüben.
Diese Theorie dann messtechnisch zu überprüfen war eine weitere Meisterleistung dieses Teams.
In der Laudatio lobte die Jury dass ein hochanspruchsvolles Thema sowohl von der Theorie her als auch durch präzise Messungen umfassend behandelt wurde. Dem Team ist es aber auch gelungen, die komplexen physikalischen Zusammenhänge anschaulich und allgemeinverständlich zu vermitteln.
Damit haben Teams aus dem SFN 2017
4 Landessiege mit Qualifikationen zum Bundeswettbewerb
Preis des Kultusministers für die schöpferisch beste Arbeit des Wettbewerbs in Hessen
2 zweite Plätze
2 dritte Plätze
3 Sonderpreise, darunter zwei hochwertige Forschungspraktika
Betreuerpreis
(hinzu kommen Bronze und Nominierung für Nationalmannschaft beim GYPT sowie der GreenTec Award)
erhalten.
Der Bildbericht vom Landeswettbewerb in Jena befindet sich HIER!
Beim Bundeswettbewerb GYPT des englischsprachigen Physik Welt-Cups haben zwei Teams aus dem SFN teilgenommen.
Das Team aus Alina, Carltin und Wenzel haben eine Bronzemedaille gewonnen.
Birk wurde für die Nationalmannschaft nominiert, die Deutschland auf dem Welt-Cup in Singapur vertreten wird.
Teams des SFN haben gestern auf dem hessischen Landeswettbewerb von "Jugend forscht" wieder herausragende Erfolge gehabt.
3 Landessiege mit Qualifikation zum Bundeswettbewerb in den Fachgebieten Biologie und Physik:
Hannah und Leon
Philipp, Christoph und Johannes
Jannik
Preis des Kultusministers für die schöpferisch beste Arbeit des Wettbewerbs (Biologiearbeit)
Hannah und Leon
sowie
2 zweite Plätze in Arbeitswelt und Technik
2 dritte Plätze in Arbeitwelt und Mathe/Informatik
3 Sonderpreise, darunter zwei hochwertige Forschungspraktika
Betreuerpreis
1. Plätze bei bundesweiter Auswahlrunde der 14. Internationalen Junior Science Olympiade
Jesse Fuhrmann, Jacob Siebert, Viktor Burski und Ricardo Olea Catalán haben bei der bundesweiten Auswahlrunde der Internationalen Junior Science Olympiade den ersten Platz gewonnen und sind nun eine Runde weiter.
Alle vier haben im Rahmen des KidsClubs des Schülerforschungszentrums Nordhessen SFN an dem Wettbewerb teilgenommen. Sie haben anspruchsvolle theoretische und experimentelle Aufgaben aus Biologie, Chemie und Physik gelöst. Dabei wurden sie von ihren Betreuern Felix Kreyer (Student) und Aaron Schlitt (Schüler) unterstützt.
Alle vier Jungs besuchen die Kasseler Albert-Schweitzer-Schule.
Die Junior Science Olympiade wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Leibniz Institut in Kiel gefördert. Der hessische Landesbeauftragte Jörg Steiper ist ebenfalls Mitarbeiter im SFN.
In den nächsten Wochen müssen die vier Gewinner nun eine anspruchsvolle Klausur aus allen MINT – Bereichen schreiben.
