Aus fast vier Stunden Filmmaterial hat Mark Woskowski einen mit Musik unterlegten Zeitrafferfilm von wenigen Minuten gemacht.

Man sieht wie der total verfinsterte blutrote Mond in der Dämmerung auftaucht und wie dann langsam von links das Sonnenlicht den Mond wieder erreicht.

Das Fernrohr stand auf dem Dach der Sternwarte auf dem SFN und war auf den Mond zentriert, dadurch bewegt sich nicht der Mond, sondern das Sonnenlicht.

Das Bild zeigt Mark neben der Aufnahmeapparatur während der Finsternis bei der ständigen Nachführkontrolle.

Bildbericht zum Download

Ausführliche Informationen und viele Bilder in unserer kostenfreien Astronomie-App (siehe oben rechts):

starsapp.sfn-kassel.de

Auf der Mitgliederversammlung am Fr, 20.4. wurde ein neuer Vorstand des Fördervereins vom Schülerforschugnszentrum No9rdhessen gewählt:

 

Vorsitzender: Felix Kreyer

Stellv. Vorsitzender: Mike Vogt

Kassenwart: Florian Sinning

Beisitzer: KP Haupt

Kassenprüfer: J.Steiper, R.Janusch

Endlich hat es geklappt...trotz ständig durchziehender Wolken...

in der entscheidenden Sekunde war der Blick frei und der Transit der ISS war sichtbar. Es konnten aus einem Video 14 Einzelbilder herausgezogen werden, die zeigen, wie die ISS mit Alexander Gerst an Bord (den man allerdings nicht erkennen kann) in weniger als einer Sekunde vor der Sonne entlang rast.

Der Film wurde mit 1200 mm Tele bei einer Einzelbelichtungszeit von 1/2500 Sekunde, Blende 8,0und ISO 80 durch eine für fotografische Zwecke geeignete, per Hand vor das Objektiv gehaltenen, Filterfolie aufgenommen und dann in Einzelbilder zerlegt.

Man erkennt deutlich den zentralen Teil der ISS und die Solarpanele.

Darüberhinaus wird auch die Randverdunklung der Sonne sichtbar: Am Sonnenrand sehen wir in kältere höhere Bereiche der Photosphäre.

Aufnahmezeit: 28.6., 11.46 Uhr, Dachterrasse der Sternwarte auf dem SFN

Unten ist eine Auswahl von vier Bildern zu sehen, die gesamte Sequenz ist in der Astronomie-APP des SFN (oben rechts anklicken) zu sehen.

Etwa zwei Minuten später als berechnet, also um 20.19 Uhr leuchtete am Do, 29.3.,für etwa 2 Sekunden ein heller punktförmiger Blitz am Himmel auf.

Er war fast genau im Norden, wenige Grad unter dem Polarstern zu sehen.

Leider war die Sonne gerade erst untergegangen, Sterne waren nicht zu sehen, der Himmel noch sehr aufgehellt.

Die Iridium Telekommunikationssatelliten haben drei riesige Antennen aus stark reflektierendem Aluminium. Manchmal wird das Sonnenlicht von ihnen auf bestimmte Bereiche der Erde gelenkt. Dann sieht man dort einen sekundenlangen Lichtblitz aufleuchten, der 50-mal so hell wie Venus und 1000- mal so hell wie Sirius, der hellste Stern am Himmel, sein kann.

Jonas Plum hat von der Sternwarte auf dem SFN aus den Ablauf dieser Erscheinung gefilmt. In dem Video kann man einerseits erkennen, wie sich der Satelitt weiterbewegt und wie der Reflex des Sonnenlichtes immer heller wird und dann nach wenigen Sekunden abklingt.

Nach etwa 2 Sekunden sah man deutlich, dass die Helligkeit des Flares abnahm. In dieser Phase entstand das letzte Bild (von KP Haupt, das mit 0,6 Sekunden länger als die Filmbilder belichtet ist. Rechts unterhalb des Flares taucht nur auf diesem Bild (im folgenden aufgenommenen Bild ist die Flare-Erscheinung weg und die Struktur auch) eine fadenförmige, gewellte Struktur auf.

 

  

 

Vermutung: Die Flareerscheinung entsteht ja dadurch, dass eine reflektierende Antenne einen Reflex über die Erde wandern lässt. Über Kassel ist der Reflex fast abgeklungen, aber östlich davon ist er weiter sichtbar, von Kassel aus aber nur durch eine Reflexion an einer hohen Wolkenstuktur.

Auf der unkomprimierten Originalaufnahme kann man die Struktur bis zum Flare verfolgen.

 

Hat jemand etwas ähnliches beobachtet oder fotografiert?

 

Am 3.3. gelang KP Haupt mit einem Teleobjektiv eine Aufnahme mit sehr kurzer Belichtungszeit, da kann man im Reflex sogar die Form des Satelliten sehen:

 

 

Im Laufe dieses Jahres werden die Satelliten außer Betrieb genommen und Iridium-Flares werden seltener.

 

Solche Informationen und auch die Vorankündigungen findet man immer in unserer Astronomie-App.